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Über Yoga

Yoga ist wohl die älteste Lehre vom Leben.

Da Yoga ursprünglich aus Indien stammt, liegen die Wurzeln der Yogaphilosophie im Hinduismus und Teilen des Buddhismus. Das Individuum wird als ein Reisender im Wagen des materiellen Körpers gesehen, der Kutscher ist der Verstand und die Pferde die 5 Sinnesorgane. Der Fahrgast ist die Seele.

Die philosophische Grundlage des Yoga wurde vor allem in den Lehrsätzen der Yoga-Sutras von Patanjali (2.Jh. v. Chr.) formuliert.

Unter Hinweis auf die positiven Auswirkungen der Übungspraxis betrachtet man Yoga als individuelle Bereicherung oder als Beitrag zur persönlichen Entwicklung, unabhängig von religiösen oder weltanschaulichen Überzeugungen.

Yoga fördert die körperliche und geistige Flexibilität und schult die Koordination. Sorgt für Entspannung, Ausgeglichenheit und innere Ruhe. Erhöht die Konzentrationsfähigkeit , Kondition und weckt Energiereserven.

Es gibt verschiedene Yoga-Wege

Hatha Yoga ist wohl das im Westen bekannteste Yoga (Ha bedeutet Sonne; tha = Mond). Darunter fallen auch Yogarichtungen wie Ashtanga Yoga, Iyengar Yoga, Sivananda Yoga, Bikram Yoga und andere.

Die 5 Säulen des Hatha-Yoga sind:

Pranayama (Atemübungen)

Über den Atem nehmen wir wichtigen Sauerstoff auf. Aber auch Prana (Lebensenergie). Die meisten Menschen atmen durch Streß, Verspannungen, schlechte Angewohnheiten und falsche Körperhaltung zu flach und bekommen nicht genügend Sauerstoff. Atemübungen helfen wieder zu einer natürlichen Atmung zurückzukehren. Die Lebensenergie wird wieder erhöht, die Lunge und das Zwerchfell gestärkt und Streß abgebaut.

Asanas (Körperstellungen)

Körperstellungen die eine Zeitlang gehalten werden um Flexibilität, Gleichgewichtssinn und Muskelstärke zu trainieren. Durch die Dehnung der Muskeln und der Sehnen wird der Bewegungsapparat entlastet, die Rückenmuskulatur wird gekräftigt und dadurch die Körperhaltung verbessert. Das ruhige Halten der Stellungen löst Blockaden und bringt die Lebensenergie (Prana) wieder zum Fließen. Das Immunsystem wird gestärkt und die inneren Organe besser durchblutet. Längeres Halten fördert Ausdauer und Durchhaltevermögen.

Tiefenentspannung

Systematisches Entspannen des ganzen Körpers und Geistes. Vollständige Entspannung kommt nicht einfach von selbst , sondern muß auch geduldig erlernt werden. Während der Tiefenentspannung werden Streßhormone abgebaut, das Immunsystem regeneriert, Heilprozesse werden gefördert, geistige Stärke und innere Ruhe wieder hergestellt.

Ernährung

Der Körper braucht Nahrung als Brennstoff um Energie zu erzeugen und als Rohstoff um sich zu regenerieren. Deshalb sollte Nahrung, mit der wir Körper und Geist versorgen, rein, gesund und nährstoffreich sein. Bewußte Ernährung fördert körperliches Wohlbefinden, erhöht die Energie und geistige Wachheit.

Meditation und positives Denken

In der Meditation wird der Geist auf einen Punkt gerichtet und wir erfahren Stille und inneren Frieden. Wir können die Erfahrung des „Einssein“ machen und negative Gefühle überwinden. Die Konzentrationsfähigkeit und die Streßverträglichkeit wird erhöht. Sie verhilft zu mehr Selbstvertrauen und Ausgeglichenheit und schafft so ein positives Lebensgefühl.